2016

STIFTUNG UNTERSTÜTZ DEMENZ-ARBEITSKREIS

Mit einem Betrag von 1.000 Euro unterstützt die Stiftung Alten- und Familienhilfe Eislingen/Fils die Arbeit des Demenz-Arbeitskreises in Eislingen.

Vorstand und Beirat hatten dies kürzlich in einer gemeinsamen Sitzung einmütig beschlossen. Bei der Scheckübergabe würdigten der Vorstandsvorsitzende Herbert Fitterling die Arbeit des Demenz-Arbeitskreises, „der für viele Betroffene und deren Angehörige ein Lichtblick ist und Hilfestellung bei der Bewältigung dieser Krankheit bietet“. Klaus Heininger als Vorsitzender des Beirats hob die Bedeutung und Unterstützung der Angehörigen von an Demenz erkrankten Personen hervor: „Vor allem sie leisten Großartiges. Deshalb ist unsere Spende mit Sicherheit sehr gut angelegt“. Der Arbeitskreis hat im Jahr 2016 verschiedene Aktionen und Aktivitäten geplant, unter anderem ein Frühstückscafé regelmäßig freitags von 9 bis 11 Uhr, bei dem Betroffene und Interessierte zusammenkommen können.

EISLINGER STIFTUNG VERTEILT SPENDEN

In einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Beirat der Eislinger Stiftung Alten- und Familienhilfe wurden neben verschiedenen Regularien auch Beschlüsse über die Spendenvergabe aus dem Erlös 2015 beschlossen.

Vorstandsvorsitzender Herbert Fitterling hatte den Gremien vorgeschlagen einerseits den FC Eislingen zu bedenken, der jugendliche Flüchtlinge in die Vereinsarbeit beziehungsweise in die Mannschaften integrieren möchte. Hierfür hat die Stiftung 1.500 Euro bereitgestellt. Mit einem Betrag von 1.000 Euro wird die Arbeit des Eislinger Demenz-Netzwerkes unterstützt, das Betroffenen wie auch deren Angehörigen hilft, mit dieser Krankheit umzugehen. Außerdem stellt die Stiftung 500 Euro für Einzelfallhilfen zur Verfügung.

Die Stiftung Alten- und Familienhilfe Eislingen ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts in Eislingen, die sich einerseits um das Wohl älterer Menschen, aber auch um Kinder, Jugendliche und Familien kümmert. Aus den Zinserträgen und Spenden, die jeder der Stiftung zukommen lassen kann, werden jedes Jahr durch den Vorstand und Beirat verschiedene soziale Maßnahmen unterstützt. Trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen (alle Stiftungen leiden seit langem unter niedrigen Zinsen und Renditen) haben sich die Gremien erneut für die Ausschüttung von 3.000 Euro ausgesprochen. Zuvor hatten Vorstand und Beirat die Zahlen des Jahresabschlusses 2015 beschlossen und einstimmig auch eine Entlastung für den Vorstand und die Schatzmeisterin Silvia Schwenzer erteilt.

Neu gewählt wurde als Kassier Patrick Mehring. In ihren Ämtern bestätigt wurden als Vorsitzender des Beirats OB Klaus Heininger und als stellvertretender Vorsitzender BM Oliver Franz. Daneben wirken auch weiterhin Gerd Fischer, Adelinde Oesterle und Rolf Riegler (neben der bereits gewählten Karin Schuster) im Beirat mit.

Erste Gedanken wurden auch für das 20-jährige Bestehen der Stiftung im Jahr 2017 angestellt. Ziel ist es, anlässlich dieses Geburtstages auf die Arbeit der Stiftung und die bisherigen Spendenprojekte hinzuweisen.

NACHRUF

Zum Tode von Frau Margarete Schmid

Mit großer Betroffenheit haben die Mitglieder von Vorstand und Beirat der Stiftung Alten- und Familienhilfe Eislingen/Fils die überraschende Nachricht vom Tod von Frau Margarete Schmid aufgenommen.

Frau Schmid war unter anderem aufgrund ihres langjährigen beruflichen Engagement und ihrer Leitungstätigkeit bei der Caritas sozialen Aufgaben und Themen sehr verbunden. Daher war sie in Eislingen unter anderem beim früheren Förderverein Altenheimerweiterung Eislingen e.V. engagiert. Danach war Frau Schmid über viele Jahre im Beirat unserer Stiftung engagiert und hat durch ihre Tätigkeit und aufgrund ihres großen Freundes- und Bekanntenkreises viel Gutes für unsere Stiftung bewirkt. Sie hat ihr Amt und ihre Aufgabe stets engagiert wahrgenommen und immer wieder mit Anregungen die Weiterentwicklung unserer Stiftung belebt. Ihr plötzlicher Tod hinterlässt eine Lücke in der Arbeit unserer Stiftung. Wir werden Frau Schmid und ihr Engagement nicht vergessen und ihr stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Allen Angehörigen von Frau Schmid gilt unser tief empfundenes Beileid und Mitgefühl.

In aufrichtiger Anteilnahme, für die Stiftung Alten- und Familienhilfe Eislingen/Fils.

Herbert Fitterling
Vorsitzender des Vorstandes

Klaus Heininger
Vorsitzender des Beirates

Januar 2016

Kein Tag wie jeder andere

Das Jazz&More-Collective bot am EKG Workshops an und gab anschließend gemeinsam mit der Big Band des EKG in der Stadthalle Eislingen ein furioses Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Alten- und Familienhilfe Eislingen.

Über Wochen hinweg hingen Plakate in der Stadt und im EKG aus. Sie machten darauf aufmerksam, dass das Jazz&More-Collective am 18.1.2016 ans EKG kommen, dort Jazz-Workshops anbieten und am Abend gemeinsam mit den SchülerInnen auftreten würde. Zum Collective gehören: Joo Kraus, Trompete, Fola Dada, Gesang, Johannes Herrlich, Posaune, Veit Hübner, Bass, Torsten Krill, Schlagzeug, Markus Harm, Saxophon, Martin Schrack, Piano und Göran Klinghagen, Gitarre. Initiator der Gesamtaktion war Studiendirektor Dieter Lässle, der es sich trotz Krankheit nicht nehmen ließ, die Musiker zu begrüßen und im angeschlagenen Zustand dem Konzert seiner Big Band beizuwohnen, das an sich als Abschied aus seinem Schuldienst am EKG gedacht war. Musikkollege Martin Gradner übernahm die Leitung der Big Band und führte sie ganz sicher und selbstverständlich durch den Tag und Abend. Um kurz nach elf Uhr fanden sich die Musiker am EKG ein, wo sie von den SchülerInnen erwartet wurden. Zunächst ging es darum, sich die im Vorfeld angedachten Stücke gegenseitig vorzuspielen und sich über Abläufe auszutauschen. Anschließend verteilten sich die einzelnen Instrumenten-Gruppen mit den jeweiligen Fachleuten in Workshops, bevor am Ende alle wieder zusammenkamen und -spielten. Gewöhnlich werden in einem solchen Rahmen zwei bis drei Stücke erarbeitet. Die SchülerInnen des EKG brachten es aufgrund ihrer Vorbildung und der Vorarbeit der Fachschaft Musik auf vier, die sie dann am Abend in der Stadthalle präsentierten. Das Konzert selbst stand ganz im Zeichen purer Spielfreude. Die Big Band eröffnete den Abend mit „88 Basie Street“. Ganz selbstverständlich, ohne jede Berührungsangst reihten sich die Workshopleiter in diesem ersten Set in die Big Band ein und unterstützten so den kräftigen Sound. Schulleiter Michael von Hagen und Bürgermeister Herbert Fitterling, der auch Vorsitzender der Stiftung Alten- und Familienhilfe ist, lobten in ihren Begrüßungsworten das Engagement aller und verwiesen auf die Sponsoren Kreissparkasse, Volksbank und das Autohaus Kauderer, deren finanzielle Unterstützungen einen solchen Abend und Workshop erst möglich machten und auf den guten Zweck dieser Veranstaltung. Die Spenden gingen allesamt an die Stiftung Alten- und Familienhilfe Eislingen. Mit „Watermelon Man“ von Herbie Hancock wurde dann ein weiterer Klassiker groovend angestimmt. Kräftige, versetzte, sich ergänzende Bläsersätze umrandeten das bekannte Thema.
Solopassagen wurden im gesamten ersten Set zumeist den Schülern überlassen. So wagten sich mutig mehrere Schüler an gelungene Soli heran, etwa Moritz Lindwurm, Franziska Genske, Fabian Sassmann, Tim Müller oder Max Inhofer, der in eine Art Solo-Duett mit Joo Kraus einstieg. Eine Uraufführung im Big-Band-Arrangement erlebte der „Trucker-Blues“ von Martin Schrack, in dessen Verlauf fünf junge Sängerinnen im Kollektiv improvisierend Scatvocals entwickelten, deren Steigerung im freien Chorgesang mündeten. Den Abschluss des ersten Sets machte „How sweet it is“, das schwungvoll swingend von allen gespielt wurde. Die Spielfreude, die diese Aufführung aus den Workshops heraus zum Strahlen gebracht hatte, ließ Großartiges für den zweiten Teil des Abends erahnen. Die Stücke, die nun von den Collective-Musikern gespielt wurden, waren von diesen z.T. selbst geschrieben worden, z.B. das angefunkte „Stompin' Ox“ von Joo Kraus, das swingende „Collateral“ von Martin Schrack oder aber das sich in einem forschen 12/8 Rhythmus wiegende „After the Blue“ von Johannes Herrlich, das für weitläufige und fein gesponnene, sich ständig steigernde Soli von Markus Harm und Joo Kraus genutzt wurde. Den ganzen Abend über bestachen die Musiker durch ihr solistisches Können, das nie zur Schau getragen wurde, sondern stets musikalisch und mit Blick auf das Ausgangsthema des jeweiligen Stücks eingesetzt wurde. Fola Dada ergänzte stimmlich und klanglich auch Instrumentalstücke, indem sie deren Themen mitsang. Ein Höhepunkt unter vielen war das schwedische Volkslied „Visa Fran Utanmyra“ zu dessen Thema über eine repetitive Bassfigur hingeführt wurde und das sich dann über die warme Altstimme von Fola Dada, die von einem choralartigen Bläsersatz getragen wurde, zu einer berührenden Ballade entwickelte, die vom Publikum andächtig aufgenommen wurde. Stücke in persönlichen Arrangements der Musiker, z.B. die „bossaartige“ Ballade „The Summer Knows“ oder das schwer groovende „Psychedelic Sally“ von Horace Silver fügten sich mit den Originals der Musiker im Rahmen des Konzerts zu einem stilistisch vielfältigen Ganzen. Die sympathischen Ansagen von Joo Kraus, Johannes Herrlich und Fola Dada entlockten dem Publikum manchen Lacher, der Umgang der Musiker untereinander war locker, ungezwungen und herzlich. Dieses Collective scheint nicht nur auf musikalischer Ebene zu funktionieren, auch das schien auf die SchülerInnen abzufärben.
Wenn man das Konzert dieser Ausnahmemusiker, ihren Umgang untereinander und ihre Begeisterung erlebte, konnte man sich vorstellen, wie sich dies alles auch auf die Schüler übertrug: Musik und vor allen Dingen das Musik-Machen verbindet – und so war dies eben kein Tag wie jeder andere.

Stefan Renner

©Stiftung Alten- und Familienhilfe Eislingen. Alle Rechte vorbehalten.

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